Ramsau

Das Bergsteigerdorf Ramsau

Ramsau bei Berchtesgaden ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land.Die Ramsauer Pfarrkirche St. Sebastian und der Hintersee sind weltbekannte Ausflugsziele. Die Geschichte Ramsaus ist geprägt von den umliegenden Bergen, besonders vom Watzmann. Der berühmte Bergsteiger Johan Grill (1835-1917), genannt der Kederbacher, durchstieg als Erster die legendäre Watzmann-Ostwand, die höchste Wand der Ostalpen. Außerdem war er der erste Hüttenwirt des Watzmannhauses. Seine Statue ziert den Garten vor dem Ramsauer Rathaus. Die Pfarrkirche ist das älteste Baudenkmal des malerischen Ortes. In der 1512 erbauten Pfarrkirche Ramsau war der Dichter Josef Mohr Hilfspfarrer – von ihm stammt das Weihnachtslied „Stille Nacht, Heilige Nacht“. Die Lage spielt für das Bergsteigerdorf eine wichtige Rolle. Im und um das Gemeindegebiet der Ramsau erheben sich die markanten Massive des Watzmann, Hochkalter und der Reiteralpe. Rund zwei Drittel der Gemeindefläche liegen im Nationalpark Berchtesgaden. Die Herkunft des Ortsnamens Ramsau geht häufig zurück auf  mhd. rams = Bärlauch, also auf einen Ort, an dem viel Bärlauch wächst.
 

Ramsau mit der Kirche St.Sebastian
Bergfriedhof
St:Sebastian von Innen




2 Kommentare

  1. Wunderschöner, sehr interessanter Beitrag….die Bilder wie auf einer Postkarte…
    Im übrigen…bei uns war es in den letzten Tagen so mild das ich schon ein paar zarte Bärlauchspitzen entdeckte…Ich freu mich über weitere Beiträge von dir…Vielen Dank Werner und herzliche Grüße nach Tirol 🙂

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