Steinbergrunde Teil 3

Maria Kirchental

Bei der zweiten Fahrt auf der Steinbergrunde machten wir diesmal einen Abstecher nach Maria Kirchental (auch Pinzgauer Dom genannt) einer der beliebtesten Wahlfahrtskirchen im Salzburger Land. Seit über 300 Jahren pilgern Salzburger, Tiroler, Oberösterreicher und Bayern zu diesem 900 m hoch gelegenen Hochtal zu Füßen der Loferer Steinberge.

Einfahrt zur Wallfahrtskirche
Maria Kirchental

Römisch-katholische Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau Geburt (8. September) in Sankt Martin bei Lofer, Salzburg. Die Kirche, die 1701 eingeweiht wurde, liegt auf 872 m ü. A. in einem Tal, das von Sankt Martin in die Loferer Steinberge führt.


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Die Kirche:

Die Kirche entwarf der Grazer Architekt Johann Bernhard Fischer, der 1696 geadelt wurde und sich dann „von Erlach“ nennen durfte. Vermutlich lieferte er die Pläne um 1693, die Bauarbeiten begannen 1694 und dauerten bis 1701,[2] die Ausgestaltung der Kirche währte aber noch bis zum Jahre 1708.[3] Aber schon im November 1698 waren alle Gewölbe fertig, auch innen und außen verputzt, stuckiert und geweißt worden,[4] weshalb 1699 der erste Gottesdienst mit Musik zelebriert werden konnte (s. u.), am 8. September 1701 wurde sie dann vom Seckauer Fürstbischof Rudolf Josef von Thun und Hohenstein (1652–1707) konsekriert. Der Bau beeindruckt von außen durch die doppeltürmige zweigeschossige Ostfassade und erinnert im Innern durch die Weite des Raumes an die Salzburger Collegienkirche.

Votivbilder-Sammlung:

Hervorzuheben ist insbesondere die umfangreiche Sammlung von Votivbildern in der nördlichen Sakristei. Mit rund 1.200 Einzelstücken zählt sie zu den wertvollsten ihrer Art in Österreich. Die Gemälde vom Ende des 17. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts werden nach und nach einer gründlichen Restaurierung unterzogen.

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