Freilichtmuseum Teil 2 (Neue Fotos)

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Leichenbretter

Totenbretter war eine im Alpenraum weit verbreitete Tradition der Aufbewahrung Verstorbener. Dabei hatte man Verstorbene bis zu ihrem Begräbnis waagrecht aufbewahrt und ihn darauf aus dem Haus getragen. Nach dem Begräbnis hatte man diese Totenbretter als Erinnerung an den Verstorbenen am Wegrand aufgestellt.

Die Leichenbretter, auch Leichladen, Totenbretter, Totenladen, Rebretter oder Lich(en) genannt, sind ungefähr eineinhalb bis zwei Meter lange Bretter, die an häufiger begangenen Stellen, an den Wänden von Heustadeln, Kapellen, an Zäunen, bei Wegkreuzen oder auch an Friedhofsmauern liegend oder stehend angebracht wurden. Meist waren auf ihnen ein Kreuz oder drei Kreuze, eine Jahreszahl und RIP aufgemalt oder eingeschnitzt.

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