Einsiedelei-Saalfelden

Klause ohne Wasser und Strom

 

Seit über 350 Jahren wohnen Einsiedler hoch über der Stadt Saalfelden, in 1400 Metern Seehöhe, in einer kleinen Klause. Einst nur eine Felshöhle zu Ehren des Hl. Georg, Schutzpatron der Tiere, ist die Einsiedelei am Palfen heute ein beliebter Ausflugsort. 
1664 wurde Thomas Pichler, einem Bauernsohn aus Embach, die Erlaubnis erteilt, sich als Einsiedler oberhalb des Schlosses Lichtenberg niederlassen zu dürfen. Er baute jene Höhle, in der das Bildnis des hl. Georg verehrt wurde, zu einer Kapelle aus.
Unterhalb der Höhle wurde die Einsiedelei an den Felsen gebaut. Zu seiner persönlichen Erbauung ist darin auch eine kleine Kapelle eingerichtet. Die Klausner besorgten insbesondere während der Nacht den Feuerwachdienst. Sobald sie einen Brand bemerkten, läuteten sie mit der Glocke. Als Entschädigung durften sie mit obrigkeitlicher Genehmigung in den Gemeinden Saalfelden, Maria Alm, Leogang, Weißbach, St. Martin und Lofer Spenden sammeln.

Schloss Lichtenberg

1 Comment

  1. Lieber Werner!
    Ich gratuliere dir zu deinem Werk!
    Sehr informativ und großartige Aufnahme!
    War ein Erlebnis!!!
    Mögen noch viele Besucher kommen.
    Ganz liebe Grüße Christa

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